Entgiftung und Ausleitung

„Nicht der Arzt, sondern der Körper heilt die Krankheit.“ (Hippokrates, 450-375 v. Chr.)


Wenn ein Organismus in all seinen Teilen störungsfrei funktioniert, ist er in der Lage, Krankheiten selber zu heilen oder sie gar nicht erst entstehen zu lassen. Ist jedoch ein Teil des Ganzen nicht mehr befähigt, seiner Aufgabe ausreichend nachzukommen, ist auch die Selbstheilung nicht mehr in vollem Umfang möglich. Dies wiederum löst eine Kettenreaktion aus, die nicht von heut auf morgen sondern über Jahre hinweg unseren Körper belastet.


Mögliche Anzeichen für eine Störung der körpereigenen Selbstregulierung können sein:

  • unreine Haut
  • starkes Schwitzen
  • unangenehmer Körpergeruch
  • vermehrter Haarausfall
  • Mundgeruch
  • Zahnfleischprobleme
  • ständige Erschöpfung
  • allergische Erkrankungen
  • chronische Gelenkschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • schlechte Wundheilung
  • hohe Infektanfälligkeit
  • ständige Durchfälle/Verstopfung
  • hohe Entzündungsneigung
  • gereizte Augen
  • geschwollene Augenlider

 

Auch wenn eine gut gewählte Therapie nicht richtig anschlägt oder gar keine Wirkung zeigt, kann das ein Zeichen dafür sein, dass zuvor eine Entgiftung und Ausleitung stattfinden muss. Damit die körpereigenen Funktionen reguliert werden und jede Zelle wieder arbeiten kann.

 

Bei einer Entgiftungs- und Ausleitungstherapie werden die Zellen und die Zellzwischenräume entgiftet. Das heißt, dass die Substanzen, die sich abgelagert haben, ausgeleiet werden. Die dafür zuständigen Organe sind die Leber, die Nieren, die Lymphbahnen, der Darm, die Haut und die Schleimhäute. Dabei kommt der Leber, den Nieren und der Lymphe eine gehobene Rolle zu.

Bevor man mit einer Entgiftung beginnt, müssen die ausleitenden Organe angeregt und das Immunsystem aktiviert werden. Auf diese Weise können die freiwerdenden Stoffe sofort ausgeleitet werden.

 

Diese Therapie unterstütze ich gern durch manuelle Verfahren, wie Schröpfen, Baunscheidtieren und Lymphdrainage (meist mit Hilfe des Taping). Auf diese Weise wird dem Körper die "Arbeit" erleichtert und Sie fühlen sich nicht so ausgelaugt, denn eine Entgiftung ist sehr anstrengend für den Körper.

Nun kann es vorkommen, dass nach Abschluss einer Entgiftungs- und Ausleitungstherapie eine Therapie für die Erkrankung, wegen derer die Praxis aufgesucht wurde, nicht mehr nötig ist, da der Körper nun wieder in der Lage ist, sich selbst zu heilen.

Mögliche Formen der Ausleitung und Entgiftung:

  • Tees
  • Tropfen (Pflanzentinkturen)
  • Schüssler Salze
  • Ernährungsumstellung
  • Unterstützung durch manuelle Therapien
Welche Form der Ausleitung und Entgiftung für Sie persönlich in Frage kommt, entscheidet sich während der ersten Gespräche und Behandlungen.